Schule im Kloster Taksindu
Wiederaufbau der Klosterschule nach dem Erdbeben von 2015 – erdbebensicher, mit 32 Wohnräumen für je zwei Schüler.

- Schüler im Kloster
- 54
- Wohnräume im Neubau
- 32
- Spenden bis 01/2024
- 170.000 €
- Höhenlage
- 3.000 m
Dieses Projekt befindet sich im Osten Nepals, in der Region Solu Khumbu im Mount-Everest-Gebiet. Das Kloster liegt rund 300 km östlich von Kathmandu, kurz unterhalb des 3.031 m hoch gelegenen Taksindu-Passes.
Die Sherpas der Region, weitgehend aus dem nahegelegenen Tibet geflüchtet, hatten 1941 den Mönch Late Khenpo Takden Tsulthrim aus dem Tengboche-Kloster gebeten, dort ein neues Kloster zu gründen. Heute leben und lernen dort 54 junge Mönche in fünf Klassenstufen. Geplant ist, die Klassenstufen schrittweise auf acht und die Schülerzahl auf 100 zu erhöhen.
Warum wieder aufgebaut werden musste
Die Erdbeben im Frühjahr 2015 verursachten in den östlichen Regionen verheerende Schäden. Die Klosterschule war besonders betroffen. Reparaturen der Gebäude waren nicht mehr möglich, sie mussten abgerissen und neu errichtet werden.
Auf Initiative eines Ehepaares aus Berlin, das seit Jahren Kinder und Jugendliche in Taksindu durch Patenschaften unterstützt, wurde 2015 das Taksindu-Schulprojekt gestartet.
Was gebaut wird
Nach Konsultationen mit Fachleuten und Inaugenscheinnahme vor Ort war klar: Mit Reparaturen ist es nicht getan, der Wiederaufbau muss erdbebensicher erfolgen.
Das Vorhaben umfasst neben dem Abriss alter, einsturzgefährdeter Wohngebäude vor allem die Neuerrichtung eines erdbebensicheren zweigeschossigen „Student’s house“ in U-Form mit 32 Wohnräumen für je zwei Schüler. Eine Ausbaureserve im Dach berücksichtigt künftige Erweiterungen. Parallel wird das „Teacher’s house“ neu aufgebaut. Sanitärgebäude und Wäscherei konnten bereits aus gespendeten „Bausteinen“ realisiert werden.
Finanzierung
Die gesamten Baumaßnahmen inklusive Einrichtung wurden ursprünglich mit etwa 150.000 Euro veranschlagt. Durch die auch in Nepal steigenden Preise für Material und Löhne sind die Baukosten nicht wie geplant zu realisieren.
Das Projekt finanzieren wir ausschließlich über zweckgebundene Zuwendungen und Projekt-Patenschaften. Bis zum 31. Januar 2024 waren über 170.000 Euro an Spenden gebucht.
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Für eine gebundene Spende genügt das Stichwort „Projekt Taksindu“ im Verwendungszweck – dann fließt Ihre Zuwendung genau hierher.


