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help to help (International) e. V.

Tansania · Njombe, Südliches Hochland · 1.800 m · Gesundheit

Madunda Hospital

Missionskrankenhaus mit 36 Betten und großer Ambulanz – das erste Projekt des Vereins in Afrika.

Laufendes Projekt · seit 2019

Die Krankenstation in Madunda, Tansania
Die Krankenstation in Madunda, Tansania
Betten
36Betten
Entbindungen je Monat
30Entbindungen je Monat
zur nächsten Stadt
111 kmzur nächsten Stadt
Höhenlage
1.800 mHöhenlage

Durch den humanitären Einsatz eines unserer Mitglieder über den Senior-Expert-Service entstand dieses erste help-to-help-Projekt auf dem afrikanischen Kontinent. Gemeinde und Krankenhaus liegen in Tansania in der Nähe des Lake Malawi, in einer Höhe von etwa 1.800 m im Südlichen Hochland.

Madunda ist ein kleines Dorf mit wenigen Häusern. Die nächstgrößere Stadt ist Njombe in knapp 111 Kilometern Entfernung – die kälteste Stadt Tansanias mit rund 150.000 Einwohnern. Der nächste Flughafen liegt in Mbeya, nochmals etwa 171 km von Njombe entfernt.

Was das Krankenhaus leistet

Das Krankenhaus verfügt über 36 Betten und eine große Ambulanz. Täglich werden Fälle von Typhus, Amöbenruhr, Syphilis, Tuberkulose, HIV/Aids, Lungenentzündung, Malaria, Hauterkrankungen und Unterernährung behandelt. Hinzu kommen rund 30 Entbindungen pro Monat.

Impfungen sowie TBC- und HIV-Medikamente stellt die Regierung, die auch die korrekte Behandlung streng kontrolliert. Entbindungen sind kostenlos, ansonsten zahlen die Patienten 50 Cent pro Behandlung oder stationäre Aufnahme und die sonstigen Medikamente. Manche können nicht einmal das und müssen sich das Geld erst borgen.

Wer dort arbeitet

Das Personal besteht aus einem Medical Officer, einer Ordensfrau mit medizinischer Ausbildung, neun Krankenschwestern mit unterschiedlichen Kenntnissen und drei Männern, die die Laboruntersuchungen durchführen und zugleich für Wasser, Strom und Sonstiges zuständig sind. Außer dem Arzt spricht niemand Englisch.

Strom und Wasser gibt es nicht immer. Der Satellit für die Kommunikation läuft mit Solarstrom, was in der Regenzeit unterschiedlich gut funktioniert.

Die Patienten haben oft tage- und nächtelange Fußmärsche hinter sich, über enge steile Wege, Kleinkinder auf dem Rücken, größere an der Hand und die Habe auf dem Kopf. Bis eine Injektionstherapie abgeschlossen ist, müssen sie im Krankenhaus bleiben – sie wohnen schlicht zu weit entfernt.

  • Die Gemeindekirche in Madunda
  • Mutter mit Kind im Krankenhaus Madunda
  • Ein kleiner Patient im Bettentrakt
  • Das Ultraschallgerät der Station
  • Babywaage in der Ambulanz
  • Der Wassertank wird gereinigt
  • Kinder tragen Holz
  • Gespräch mit Frauen der Gemeinde

Ältere Berichte zu diesem Projekt liegen im Archiv auf help-to-help.org.

Dieses Projekt unterstützen

Für eine gebundene Spende genügt das Stichwort Madunda Hospital im Verwendungszweck – dann fließt Ihre Zuwendung genau hierher.

DE08 7015 0000 1004 6461 94 · SSKMDEMMXXX · Stadtsparkasse München

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