
MedicalCare Center Satrasaya
Gesundheitsstation mit Erste-Hilfe-Station und Ausbildungszentrum – seit dem Erdbeben 2015 durchgehend in Betrieb.
- Betriebskosten je Monat
- 1.000 €
- Grundstück
- 600 m²
- Bereiche der Station
- 3
- in Betrieb
- seit 2015
Bei Übernahme des Projektes stand auf einem rund 600 m² großen Grundstück der Rohbau mit Erdgeschoss und erstem Obergeschoss. Landestypisch waren Fundamente und tragende Säulen so ausgeführt, dass eine Erweiterung um wenigstens ein Stockwerk möglich ist.
Das MedicalCare Center besteht aus drei Bereichen: einer Gesundheitsstation, einer Erste-Hilfe-Station und einem Lehr-, Aus- und Weiterbildungszentrum. Im Erdgeschoss liegen Untersuchungs- und Behandlungsraum mit Patientenempfang sowie Apotheke und Verwaltung, dazu ein kleines Labor und Toiletten. Im ersten Stock können Mitarbeiter untergebracht werden, die zeitweise unentgeltlich in der Station mithelfen.
Baustopps und Verzögerungen
Durch Änderungen bestehender Gesetze und Verordnungen mussten die Bauarbeiten zeitweise eingestellt werden. Nach Vorgabe der Behörden waren Eingangsbereich, Terrasse und Balkon zu ändern und zurückzubauen.
Hinzu kamen Behinderungen durch politische Unruhen und Streiks. In der Zwischenzeit stiegen die Preise für Baumaterial und Arbeitslöhne teils drastisch, sodass die Budgets zu früh ausgeschöpft waren.
Das Erdbeben von 2015
Am 25. April 2015 erschütterte eines der stärksten Erdbeben der letzten 80 Jahre Nepal. Das Epizentrum des ersten Stoßes mit der Stärke 7,8 lag in den Regionen Gorkha und Tanahun, unweit von Satrasaya. Weil das Gebäude nach neuestem Stand möglichst erdbebensicher errichtet worden war, hielten sich die Schäden in Grenzen.
Die Erste-Hilfe-Station stand kurz vor der Inbetriebnahme. Sie wurde für die Notversorgung der Bevölkerung geöffnet. Mit Unterstützung vieler Freiwilliger aus den umliegenden Dörfern und der Partnerorganisationen medihimal (Nepal) und help to help (Nepal) konnten die langen Schlangen der Wartenden zügig betreut werden.
Betrieb
Der Betrieb der Station erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Nepalesischen Roten Kreuz und in Kooperation mit Krankenhäusern der Region. Für die monatlichen Betriebs- und Personalkosten rechnen wir mit etwa 1.000 Euro.
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