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help to help (International) e. V.

Nepal · Distrikt Tanahu · 1.400 m (ca.) · Gesundheit

MedicalCare Center Satrasaya

Gesundheitsstation mit Erste-Hilfe-Station und Ausbildungszentrum – seit dem Erdbeben 2015 durchgehend in Betrieb.

Laufendes Projekt · seit 2010

Betriebskosten je Monat
1.000 €Betriebskosten je Monat
Grundstück
600 m²Grundstück
Bereiche der Station
3Bereiche der Station
in Betrieb
seit 2015in Betrieb

Bei Übernahme des Projektes stand auf einem rund 600 m² großen Grundstück der Rohbau mit Erdgeschoss und erstem Obergeschoss. Landestypisch waren Fundamente und tragende Säulen so ausgeführt, dass eine Erweiterung um wenigstens ein Stockwerk möglich ist.

Das MedicalCare Center besteht aus drei Bereichen: einer Gesundheitsstation, einer Erste-Hilfe-Station und einem Lehr-, Aus- und Weiterbildungszentrum. Im Erdgeschoss liegen Untersuchungs- und Behandlungsraum mit Patientenempfang sowie Apotheke und Verwaltung, dazu ein kleines Labor und Toiletten. Im ersten Stock können Mitarbeiter untergebracht werden, die zeitweise unentgeltlich in der Station mithelfen.

Baustopps und Verzögerungen

Durch Änderungen bestehender Gesetze und Verordnungen mussten die Bauarbeiten zeitweise eingestellt werden. Nach Vorgabe der Behörden waren Eingangsbereich, Terrasse und Balkon zu ändern und zurückzubauen.

Hinzu kamen Behinderungen durch politische Unruhen und Streiks. In der Zwischenzeit stiegen die Preise für Baumaterial und Arbeitslöhne teils drastisch, sodass die Budgets zu früh ausgeschöpft waren.

Das Erdbeben von 2015

Am 25. April 2015 erschütterte eines der stärksten Erdbeben der letzten 80 Jahre Nepal. Das Epizentrum des ersten Stoßes mit der Stärke 7,8 lag in den Regionen Gorkha und Tanahun, unweit von Satrasaya. Weil das Gebäude nach neuestem Stand möglichst erdbebensicher errichtet worden war, hielten sich die Schäden in Grenzen.

Die Erste-Hilfe-Station stand kurz vor der Inbetriebnahme. Sie wurde für die Notversorgung der Bevölkerung geöffnet. Mit Unterstützung vieler Freiwilliger aus den umliegenden Dörfern und der Partnerorganisationen medihimal (Nepal) und help to help (Nepal) konnten die langen Schlangen der Wartenden zügig betreut werden.

Betrieb

Der Betrieb der Station erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Nepalesischen Roten Kreuz und in Kooperation mit Krankenhäusern der Region. Für die monatlichen Betriebs- und Personalkosten rechnen wir mit etwa 1.000 Euro.

Ältere Berichte zu diesem Projekt liegen im Archiv auf help-to-help.org.

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DE08 7015 0000 1004 6461 94 · SSKMDEMMXXX · Stadtsparkasse München

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